[Statistik] April 2016


Hallo ihr Lieben,

der April war lesetechnisch durchwachsen. Leider habe ich einige Bücher gelesen, die mich nicht überzeugen konnten. Vor allem bei Enders bin ich sehr enttäuscht, weil ich Starters (Rezi) geliebt habe. Ein Folgeband ist leider eben doch nicht immer genauso gut. Schade, dass Enders gleichzetig auch schon das Finale der Dilogie war. Irgendwie ist das doch *piep* ;-) und lässt mich unzufrieden zurück.

Highlights des Monats

 
Ich bin froh, dass es auch Lichtblicke im April gab und Racheherbst war definitiv ein strahlendes Licht und somit mein Highlight des Monats. Vor Jahren habe ich Rachesommer gelesen und seitdem immer gehofft, mehr von Kommissar Pulaski und Staatsanwältin Meyers zu lesen. Die beiden Bücher können übrigens auch unabhängig voneinander gut gelesen werden und sind für Thriller-Fans nur zu empfehlen.In den nächsten Tagen wird es meine Rezension zu Racheherbst geben.

Weitere Bücher

  
  
027. Cass, Kiera: Selection. Der Erwählte (5 Punkte)
028. Gruber, Andreas: Todesurteil (5 Punkte)
030. Gruber, Andreas: Racheherbst (5 Punkte)
032. Price, Lissa: Enders  (3 Punkte)

 

    
Insgesamt gelesen: 2384 Seiten


Für den Mai gibt wie immer es eine neue Leseliste. :)

Habt einen schönen Start in den Mai
eure

[Leseliste] Mai 2016



Hallo ihr Lieben,


diesen Monat habe ich nur eine "kurze" Leseliste. Das ganze Hin und Her mit mehreren Abschnitten und "Sonderbüchern" hat nämlich nichts genutzt. Bedeutet: weniger ist mehr. 
Zwei der Listenbücher lese ich bereits. Immer noch Days of Blood and Starlight, das mich überhaupt nicht begeistern kann. Ich verstehe selbst nicht warum, aber der Funke springt nicht über. Ich habe Band 1 so geliebt und bin bisher so enttäuscht, dass ich keine große Lust habe, das Buch weiterzulesen. Demntsprechend ist Band 3 auch erst mal von der Liste gefogen. 
Das zweite Buch ist Das dunkle Herz der Magie, ein Buch, durch das ich nur so durchfliege und das ich wahrscheinlich bis zum Wochenende locker durch habe.
Ebenso wahrscheinlich werde ich das eine oder andere Buch abseits der Leseliste lesen. :)



Liebe Grüße




[Rezension] Spellcaster. Dunkler Bann

Der zweite Band der "Spellcaster" - düster, magisch, spannend!

Endlich kann Nadia aufatmen: In der Nacht von Halloween ist die dunkle Zauberin Elizabeth in den Flammen umgekommen. Und in Mateo hat sie nicht nur ihre große Liebe gefunden, sondern auch einen treuen Verbündeten. Mit ihm verbindet sie ein magisches Band, das ihr neue Kräfte verleiht. Kann Nadia jetzt den Fluch brechen, der auf Captive's Sound liegt? Plötzlich sieht sie, wie auf dem Friedhof die Gräber unter einer unheimlichen Feuersäule erbeben. Unfassbar! Elizabeth kehrt zurück! Sie hat nicht nur Dämonen mitgebracht, sondern verfolgt einen höllischen Plan, der die ganze Stadt in ewige Dunkelheit stürzen soll.


Spellcaster. Dunkler Bann
ISBN: 9783959670265
Seiten: 304
Reike: Spellcaster #2
Erschienen bei Harper Collins ya! (03/2016)




Mit Dunkler Bann kehren wir zurück nach Captive's Sound in eine Welt voller Magie. Claudia Gray hat sich mit der Spellcaster-Reihe ein gelungenes Setting ausgedacht. Eine Mischung aus Fantasy, Spannung und Liebe sorgt für einen guten Mix für einen Jugendroman. Vorneweg ist wichtig, dass man Düstere Träume kennt, um Band 2 verstehen zu können. Anhand des Covers bin ich davon ausgegangen, dass Verlaine eine umfangreichere Rolle in dem Buch spielt, was leider nicht der Fall ist.

Die Spellcaster-Reihe von Claudia Gray ist die erste Trilogie, die ich von der Autorin lese. Sie hat aber auch die bekannte Evernight-Reihe geschrieben, die viel Lob erfahren hat. Band 1 Düstere Träume fand ich ganz okay und zumindest so spannend, dass ich wissen wollte, was Nadia, Mateo und Verlaine noch alles erleben werden. Komplett überzeugt hat mich das Dunkler Bann dann aber leider nicht, da es schon so mache Längen gibt, die es nicht einfach machen, bis zum Ende dran zu bleiben. Spannung kommt dadurch auch nicht so richtig auf. Da bei Band 1 noch um einiges besser in der Hinsicht war, gehe ich davon aus, dass es bei Band 3 wieder besser werden wird und Dunkler Bann als Lückenfüller anzusehen ist.

Dunkler Bann besteht aus recht vielen, kurz gehaltenen Kapiteln, was ich gut finde, weil man so dann doch "mal eben schnell" noch ein weiteres Kapitel lesen kann ... und noch eins ... und noch eins. Erzählt wird die Geschichte vorrangig aus der Sicht von Nadia, Mateo, Verlaine oder Elizabeth, aber ab und an kommen weitere Perspektiven hinzu, wodurch man insgesamt einen guten Einblick in alle Figuren erhält. Nicht so sehr gefallen hat mir dabei, dass die Autorin ab und an auch innerhalb einer Szene in den Köpfen springt. Es lässt sich zwar noch gut auseinander halten, wer was denkt oder sagt, aber ich fühlte mich dadurch gestört. Man kann das Buch nicht lesen und genießen, sondern muss immer darauf achten, aus welcher Perspektive gerade geschrieben ist.

Gefallen hat mir dafür die Idee, wie die Figuren Magie wirken. Im Gegensatz zu den traditionellen Zaubersprüchen müssen sich die Hexen an Begebenheiten und Gefühle erinnern, um die Kraft für den Zauber zu finden. Das ist ungewöhnlich und erfrischend. Auch die Grundidee sowie einige überraschende Wendungen zum Schluss werten die Geschichte wieder auf und versöhnen fast für die langatmigen Stellen.

Dunkler Bann konnte mich als zweiter Teil der Spellcaster-Trilogie nicht komplett überzeugen. Viele Längen machten die Spannung zunichte. Dafür gefielen mir die Idee, wie die Charaktere Magie wirken,  sowie die Grundidee und das Finale, das einen spannenden dritten Teil in Aussicht stellt.


Das Copyright an Cover und Klappentext liegt beim oben verlinkten Verlag.

[Rezension] Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

Lucille sollte sich eigentlich auf ihr Abschlussjahr freuen: Sie versteht sich gut mit ihrer kleinen Schwester Wren, ihre beste Freundin Eden ist immer für sie da und sie ist heimlich verliebt. Doch am ersten Schultag nach den Sommerferien kommt Lucilles Mutter nicht aus dem Urlaub zurück und die beiden Schwestern müssen allein zurechtkommen. Aber Lucille gibt nicht auf und versucht, ihr Leben in den Griff zu bekommen. Sie verdient Geld, bezahlt Rechnungen und kümmert sich um Wren. Da bleibt nicht viel Zeit, vor allem nicht für große Gefühle. Aber wer kann sich schon wehren, wenn die wahre Liebe vor der Tür steht?

Gefühlvoll und fesselnd interpretiert Julia Meier diese Geschichte über das Schicksal, auf sich allein gestellt zu sein und die Hoffnung nicht zu verlieren.

Das Hörbuch basiert auf dem gleichnamigen Buch bei FISCHER KJB, das von Sophie Zeitz aus dem amerikanischen Englisch übersetzt wurde.


Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance
Gelesen von: Julia Meier
ASIN: B00JFX3OQK
Gesamtspielzeit: 04:05:05
3 CDs • ISBN 978-3-8337-3548-6Erschienen bei Jumbo Verlag (02/2016)
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 16 Jahre

Hörprobe  // Danke an Blogg dein Buch


Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance besticht schon durch das tolle Cover, das dafür gesorgt hat, dass ich auf die Geschichte aufmerksam wurde. Ich habe keine so schwere Kost bei dem farbenfrohen Cover und dem Titel erwartet. Lucille und Wren sind ein Geschwisterpaar, das zusammenhält. So ist es völlig selbstverständlich, dass Lucille alles daran setzt, für ihre kleine Schwester zu sorgen, als ihre Mutter in Urlaub geht. Von den Eltern verlassen, verliebt in den besten Freund und dann auch noch plötzlich verantwortlich für eine Neunjährige - das ist schon viel für einen Jugendroman und vor allem ein schweres Thema. Insgesamt hat die Autorin Estelle Laure dies gut umgesetzt, auch wenn es so manch kleinen Logikfehler gab, über den man als Leser hinwegsehen muss, um das Buch genießen zu können.

Passend zum Titel scheint Lucille einfach sehr viel Glück zu haben, dass sie es schafft, Arbeit, Betreuung und Schule unter einen Hut zu bekommen, ohne, dass ihre Welt noch weiter auseinanderfällt. Irritiert hat mich, dass es in ihrem Umfeld wochenlang nicht weiter auffällt, dass Lucille allein für ihre Schwester sorgt. Auch wenn es für Lucille schwer ist, für Wren zu sorgen, gibt es immer wieder jemanden, der ihr unter die Arme greift. Auf der einen Seite ist es natürlich toll, dass sie Freunde hat, die ihr helfen und das kaum jemand näher nachfragt, was mit ihrer Mutter passiert ist. Aber logisch und realistisch ist das nicht so wirklich.

Man verfolgt die Geschichte komplett aus Lucilles Sicht, erfährt zumindest oberflächlich  ihre Gedanken und Gefühle. Manchmal hätte es für mich noch tiefer gehen können. Es gibt Rückblenden, um ihr aktuelles Handeln verständlicher zu gestalten. Und eine Liebesgeschichte zu Digby, dem Zwillingsbruder ihrer besten Freundin Eden, entwickelt sich auch langsam. Obwohl Lucille eigentlich mit dem Spagat zwischen Ausbildung, Kinderbetreuung und Arbeit beschäftigt sein sollte, spielen ihre Gefühle verrückt, wenn sie Digby sieht. Diese Szenen schildert die Autorin mal gefühlvoller, was mir gut gefallen hat.  Hinter Digbys Fassade bin ich dagegen überhaupt nicht gekommen. Was treibt einen Jungen dazu an, die langjährige Freundin zu betrügen, mit der man schon Pläne für die Collegezeit hat? Seine Motive bleiben leider für mich größtenteils im Unklaren. 

Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance ist tiefgründiger, als die Covergestaltung erahnen lässt. Das Cover gibt aber gleichzeitig auch den Ausblick auf den Grundtenor des Buches: Lucille erfährt Unterstützung von unbekannter und bekannter Seite und hat das Glück, dass alles irgendwie schon gut geht. Auch wenn sie mehrere Schicksalsschläge treffen, hat das Buch ein positiv eingefärbtes Ende, das dem Leser Hoffnung mit auf den Weg gibt.

Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance ist trotz kleinerer Schwächen gut lesbar. Auch wenn für mich nicht alle Aktionen der Figuren immer nachvollziehbar waren sowie einiges nicht realistisch erscheint, habe ich mit Lucille und Wren gelitten. 



Das Copyright an Cover und Klappentext liegt beim oben verlinken Verlag.

[Statistik] März 2016



Hallo ihr Lieben,

schnell, schnell, meine Statistik, bevor der April schon wieder halb vorbei ist. Ich habe im März zwei Hightlights gehabt und noch sieben weitere Bücher gehört/gelesen, die mich nicht ganz so vom Hocker gerissen haben. Ein Flop war aber auch nicht dabei. Aber schaut selbst:

Highlights des Monats

 

Spinnenbeute und Höllenbisse - zwei Bücher von Reihen, die ich sowieso liebe. Da ist es doch nicht verwunderlich, dass ich auch diese beide Bücher verschlungen habe. Jetzt warte ich (natürlich) sehnsüchtig auf die kommenden Bücher. Wer die Elemental Assassin oder die Chicagoland Vampires-Reihe noch nicht kennt, sollte sich mal eine Leseprob schnappen. Es lohnt sich. :)

Weitere Bücher

   
  
    
Insgesamt gelesen:  2903 Seiten


Auch für diesen Monat habe ich eine Leseliste. Diesmal war ich so clever und habe neben "Pflichtlektüre" eine gesonderte Liste mit Büchern fürs Zwischendurch angelegt. Im Moment bin ich recht motiviert, diesen Monat einen Großteil der Liste zu schaffen. Und was von den "Wenn die Zeit noch bleibt"-Büchern gelesen wird, ist ganz einfach Bonus.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende. :)

[Leseliste] April 2016

Hallo ihr Lieben,

im März habe ich mich ein wenig rar gemacht. War überhaupt keine Absicht, aber irgendwie fehlte mir die Zeit, mich mal länger als nur ein paar Minuten hinzusetzen. Eine Leseliste habe ich mir trotzdem zusammengestellt. Ich bin gespannt, ob ich das Pensum schaffe. Diesmal habe ich mir die Liste noch einmal unterteilt in Bücher, die ich auf jeden Fall lesen werde und welche, die ich lesen möchte, wenn die Zeit noch bleibt oder wenn ich gerade so richtig Lust drauf hab. Kennt ihr Bücher von meiner Liste?

Liebe Grüße und einen erfolgreichen April
Mareike

Wird auf jeden Fall gelesen

Die muss ich einfach diesen Monat lesen. Die beiden Selection-Bücher sind ausgeliehen aus der Bücherei und sollen meine Seriensucht befriedigen. Ich möchte wissen, ob America sich für Maxon oder Aspen entscheidet. :) Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance und Spellcaster sind von Blogg dein Buch. Ich. Erinnere.Mich. ist ein E-Book, das ich sowieso schon ganz lange lesen und und gut in die Challenges passt, an denen ich mehr oder wenig erfolgreich teilnehme. Den ersten Teil Du. Wirst. Vergessen fand ich super, leider kam Band 2 nur als E-Book heraus.



Aus dem letzten Monat mitgenommen

Meine Schätze aus Januar, Februar und März. Hmmm, ich hab die Liste eigentlich schon gut abgebaut. Immerhin werde ich Tödliche Schatten endlich heute beenden. Aber diese vier sollen wenn möglich ebenfalls noch abgebaut werden, bevor ich mich an die Bücher weiter unten wage. :) Ich den Zwischen den Welten-Bänden habe ich etwas Sorge, dass ich nicht richtig reinkomme. Das Problem hatte ich bei Tödliche Schatten auch, bis ich eine Zusammenfassung des ersten Bandes der Autorin Ilsa J. Bick gelesen habe. Es ist immerhin gute fünf Jahre her, dass ich Teil 1 gelesen habe. Bei Zwischen den Welten ist das nicht viel anders, genauso wie übrigens auch bei Enders und Sternenfluch. Ich lasse mir meist zu viel Zeit zwischen Band 1 und den Folgebänden.

   
  



Wenn die Zeit noch bleibt

Bücher, auf die ich richtig Lust habe bzw, die ich ausgeliehen habe und zeitnah wieder abgeben möchte. Wenn ich tatsächlich bis zu dieser Liste vordringe, bin ich schon zufrieden. :)

     


 


[Rezension] Wer war Alice

Alice Salmon war erst 25 Jahre alt, als sie eines Morgens leblos im Fluss gefunden wurde. Eigentlich wollte sie am Abend zuvor nur Freunde treffen, stattdessen durchlebte sie die letzten Stunden ihres Lebens. Aber was ist passiert? Ist sie wirklich gestürzt, weil sie zu viel getrunken hat, wie die Polizei vermutet? War es ein tragischer Unfall? Die Nachricht ihres Todes verbreitet sich wie ein Lauffeuer, auch über Facebook und Twitter. Gleich werden Vermutungen angestellt, über sie, ihr Leben und ihren Tod. Auch ihr ehemaliger Professor Jeremy Cooke ist erschüttert. Er macht sich daran, herauszufinden, was in der Nacht tatsächlich geschah, und sammelt alles über Alice. Er schreibt sogar ein Buch über den Fall. Nur warum ist er so engagiert? Was hat er zu verbergen? Was haben ihr Exfreund Luke und ihr Freund Ben mit der Sache zu tun? Und wer war Alice?


Wer war Alice
OT: What she left
ISBN: 978-3-442-20508-0
Seiten: 448
Erschienen bei Goldmann (02/2016)

Leseprobe



Wer war Alice? - die Frage stelle ich mir auch noch, nachdem ich das Buch gelesen habe. Ich kann nicht sagen, dass mir die Geschichte überhaupt nicht gefallen hat, aber wirklich packen konnte sie mich leider auch nicht. 

Grob gesagt handelt das Buch von einer 25-jährigen, die in einem Fluss ertrank, die viele Menschen auf eine bestimmte Art sahen und die dennoch nicht wirklich gekannt wurde. Die Trauer und Bestürzung sind zu Beginn des Buches groß, man merkt gleich von Beginn an, dass sie manchen Menschen viel bedeutet hat, vielen dafür aber nur zur Befriedigung der Sensationsgier dient. 

Der Aufsatz zum Einstieg macht neugierig und ist von T. R. Richmond gut geschrieben. Mir gefällt, wie mit der Sprache gespielt wird. Im gesamten Buch wird es ab und an auch poetisch, viele Stellen haben mir sprachlich sehr gut gefallen, denn sie waren tiefgründig und wundervoll formuliert.

Der Beginn ist gleichzeitig ein Hinweis darauf, wie das Buch angelegt ist. Anders als in einem klassischen Roman wird die Geschichte nämlich rein über Blog-Beiträge, SMS-Chats, Aufsätze, Interviews, Briefe und weitere Medien weitergegeben. Es gibt viele Figuren, die etwas zu sagen haben, wobei vor allem die Briefe teilweise sehr ausschweifend geschrieben sind. Ich glaube, das hat es für mich so schwer gemacht, bei dem Buch am Ball zu bleiben. Denn was auf der einen Seite dem Buch einen besonderen Charakter gibt, sorgt gleichzeitig dafür, dass ich keinen Zugang bekam. Mir fehlte eine Hauptfigur, mit der ich mitfiebern und mitleiden konnte. Die Stimmung ist zudem meist deprimierend und über Alice erfährt man zwar viel von außen, aber vergleichsweise wenig aus ihrem Innenleben. Die Frage, wer Alice war, wurde für mich daher nicht befriedigend beantwortet.

Dennoch denke ich, dass es sich lohnt, dieses Buch zu lesen. Es weist darauf hin, dass sich ein großer Bestandteil unseres Lebens mittlerweile "online" abspielt. Kaum jemand lebt ohne Internet, Handy, Facebook und Co. Aber hinter die Fassade der Menschen vor den Computern blicken kann man nicht mehr. 


Wer war Alice besticht durch einen ungewöhnlichen Aufbau. Wer Bücher mag, die deprimierend und eben anders geschrieben sind, wird mit Wer war Alice seine Freude haben. Mir haben im Endeffekt die Spannung und mehr Innensicht gefehlt, denn bis auf die Tagebucheinträge von Alice wurde darüber berichtet, wie andere sie sehen. Was sie wirklich ausmachte, wurde nicht klar.


Das Copyright an Cover und Klappentext liegt beim oben verlinkten Verlag.

[Statistik] Februar 2016



Bevor der März schon wieder Vergangenheit ist, möchte ich euch meine Statistik von Februar präsentieren. Im Moment bin ich beruflich sehr eingespannt, weshalb auf dem Blog wenig passiert, aber ich habe gestern "endlich" mein erstes Buch im März beendet.

Highlights des Monats

 

Auf den letzten Biss stand nicht mal auf meiner Leseliste, weil ich (Depp) gedacht habe, dass ich es schon gelesen habe. Nun fange ich voller Vorfreude mit Höllenbisse an und muss dann feststellen, dass mir was von der Geschichte fehlt. Gott sei Dank habe ich mich nur bedingt selbst gespoilert. So ist das mit Reihen. Bei Chicagoland Vampires ist mir das zwar noch nie passiert, aber im Endeffekt konnte ich so zwei Bücher hintereinander lesen. Höllenbisse ist daher auf meiner März-Leseliste gelandet. Und da ich die Reihe so liebe, ist natürlich Auf den letzten Biss eines meiner Highlights. Eine der wenigen Reihen, wo für mich nicht nach ein paar Bänden die Luft raus ist. Die Autorin schafft es immer wieder, mich zu überzeugen. :)

All die verdammt perfekten Tage hat mich emotional total mitgerissen. Zwei Leben, die aufeinander treffen und dann auseinanderdriften. Während ein Leben endlich wieder Lichtblicke findet, bricht für das andere immer mehr entzwei. Ich empfehle Taschentücher und starke Nerven. Ein tolles Buch. Meine Rezension findet ihr hier.

Weitere Bücher

   
 

    
Insgesamt gelesen: 2320 Seiten


Für den März gibt es schon eine neue Leseliste, in der auch die Bücher stehen, die ich im Januar und Februar gern lesen wollte, es aber nicht getan habe. Ich hoffe, ich finde bald die Zeit, gemütlich noch das eine oder andere Buch zu lesen und mal wieder eine Rezension zu schreiben. Und neue Pictures of the Week sind auch in Planung.

Bis bald